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alternative Systembereinigung

 
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diophantus
Forum-Spezialist


Anmeldedatum: 27.06.2005
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 01.01.2006, 04:09    Titel: alternative Systembereinigung Antworten mit Zitat

Hinsichtlich Temporärer Dateien, in denen oft auch Spyware abgelegt ist möchte ich beim Systemstart eine automatische Bereinigung vornehmen, wobei auch alle temporären Dateien gelöscht werden sollen, die bei hochgefahrenem System festgehalten werden.

Bisher habe ich unter Windows 98 und ME dazu eine Batch-Datei benutzt. Aber es gab ein DOS.

Unter XP SP2 pro benutze ich zwar eine Batch-Datei mit folgendem Befehlssatz:


@echo off
del "%UserProfile%\Lokale Einstellungen\Temp\*.*" /q
del "%UserProfile%\Lokale Einstellungen\Verlauf\*.*" /q
del "%UserProfile%\Recent\*.*" /q
del "C:\DOKUME~1\diophantus\LOKALE~1\Temp *.*" /q
exit


Dabei stelle ich jedoch fest, dass die Zeile
del "C:\DOKUME~1\diophantus\LOKALE~1\Temp *.*" /q
nicht ausgeführt wird bzw. ohne Fehlermeldung durchlaufen wird, ohne wirksam zu werden.
Die Unterverzeichnisse sind alle noch da und ich kann ja nicht jedes Mal wissen, wie sie heißen und es bleibt nur noch die manuelle Entfernung mit

Ausführen --> %temp% --> ctrl+a --> del

Und ich habe noch keine Idee, wie ich es bedarfsweise mit dem nächsten systemstart verbinden kann, auch Dateien zu löschen, die unter dem laufenden System festgehalten d.h. geschützt sind, aber nachdem als Rest verbleiben.

Wie soll ich in den Befehl unbekannte Unterverzeichnisse einbeziehen? Die DOS-Befehle in der XP-Emulation unterscheiden sich von den mir bekannten Befehlen unter DOS 7 oder 8.

Weiss jemand, wie die Befehlszeile lauten müßte?


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Hans
Super Forum-Spezialist


Anmeldedatum: 24.07.2005
Beiträge: 1203
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 01.01.2006, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Zuerst mal alles Gute im Neuen Jahr.

Die Fehler die du machst, sind eigentlich sehr banal. Zum einen ist es die korrekte Schreibweise einer Befehlszeile. Da fehlt offenbar nur ein "\" in der Zeile, die nicht das macht, was du erwartest. Zum zweiten gibt es für jeden Befehl eine Hilfe, wo du unter "[Befehl] /?" die Schalter abfragen kannst. Mit dem Schalter "/s" erreichst du z.b. die Dateien in den Unterverzeichnissen. Damit bleiben die Verzeichnisse aber weiterhin bestehen. Um ein Verzeichnis komplett zu bereumen, kann man den Befehl "deltree" verwenden, den gibt es seit DOS 4.0.
Wenn allerdings zum Zeitpunkt dieser Löschaktion Dateien von Windows bereits benutzt werden, können sie natürlich auch nicht mehr gelöscht werden.
Dass eine solche Löschmethode zur Eindämmung von Viren geeignet ist, wage ich stark zu bezweifeln. Diese nutzen andere Wege. Eine in %temp% abgelegte Datei erscheint immer wieder, sobald der Virus aktiv wird.
Aber der %temp%-Ordner kann auch ganz nützlich sein, denn im Fall eines Systemabsturzes kann man hier bei verschiedenen Programmen die letzten Dokumente wieder finden. Es gibt aber auch Programme, z,b, Installationen, die im %temp%-Ordner Dateien ablegen, die sie zur Ausführung nach dem Neustart benötigen.
Und als letzte Bemerkung: Das Löschen der Verlaufsdateien löscht nicht die Protokollierung in der Registry.


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diophantus
Forum-Spezialist


Anmeldedatum: 27.06.2005
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 15.01.2006, 02:44    Titel: alternative Systembereinigung und- pflege Antworten mit Zitat

Zunächst ebenfalls alles Gute im neuen Jahr!

Es geht zum Einen darum, dass die DOS-Befehle einen abweichenden Syntax haben im Gegensatz zu den DOS-Versionen unter WinME oder Win98SE.

Nun läuft das System gegenwärtig einwandfrei und es sind keine Mängel bekannt, außer eben das ständige lästige Beseitigen von Spyware und in seltenen Fällen von Viren nach einer Internetnutzung.

Beim Durchlauf von Ad-Aware meldet der Virenscanner oft bestimmte Signaturen im TEMP-Verzeichnis, so dass sich das vorherige Leeren des TEMP-Verzeichnisses bisher als schadlos bewährt hat.

Ein Systemwiederherstellungspunkt ist auch öfter gesondert manuell gesichert worden.

Nun betrachte ich es aber mit etwas Mißfallen, dass im Systemlaufwerk sehr viel Dateimüll angesammelt wird.
Zum Beispiel auch im Windows-Verzeichnis die Anzahl der als "versteckt" attributierten Verzeichnisse im Bezeichnungsformat

$HF_MIG4­
$MSI$1~1
$MSI$1~2

usw.

angewachsen sind. Gegenwärtig sind es 48.

Während die ersten Verzeichnisse dieser Art noch durch Aktualisierungen entstanden zu sein scheinen und Unterverzeichnisse mit "KB ..." enthalten, sind aber auch eine ganze Reihe dieser Verzeichnisse mit dem Unterverzeichnis "\SPUNINST" leer!

Können die leeren Verzeichnisse nicht bedenkenlos gelöscht werden ?

Und die Update-Verzeichnisse mit "KB ..", können die nicht zum Übertragen von Systemupdates auf andere PC benutzt werden, oder was sind das für welche?

Die meisten dieser Unterverzeichnisse haben alle die Namen von Updatedateien von Windows-Updates bzw. Aktualisierungen.

Übrigens die Batch-Dateien habe ich mal testweise geändert.
Der "Linksschräge" - also Backslash - scheint auch ein Fehler zu sein.
Mithin habe ich festgestellt, dass es in der DOS-Emulation von "WinXP SP2 pro" Unterschiede zu " WinXP SP1 home" und "Win 2k" geben muss, da ich auch Beispiele gesehen habe, die wieder einen anderen Syntax verwenden.

Der Schalter mit der Frage / ? oder /hlp / help ist mir schon von den ganz alten DOS-Versionen bzw. DCP und CP/M oder SCP bekannt, aber funktioniert nicht immer.

Ich möchte - wenn alles gut läuft - mit einem Button auf z.B. eine Batch-Datei (vielleicht gibt es auch Scripte oder so etwas ?) die Systembereinigung vereinfachen.

Dazu gehören nur im radikalen Falle alle Punkte:
RECENT
TEMP
temporäre Internetdateien aus IE, Opera, Netscape, Firefox
Cache aus Mailverzeichnissen von Netscape
Verlauf
Systemereignisse

Mein Ziel ist es jedenfalls, das System so lange wie möglich fehlerfrei zu halten und auch nach zwei Jahren noch keine Neuinstallation durchführen zu müssen!

Grund: Für den Schadenfall gibt es keine Rücklage für ein zeitsparendes Wiederherstellen der Arbeitsinstallation.

Nach einer Neuinstallation und Update bringt es unter XP mit NTFS gar nichts, sich mit "PowerQuest7" bzw. "Ghost" ein Sicherungsimage herzustellen, denn diese Dateien erweisen sich zumeist trotz angeblich erfolgreicher Erstellung bei der Überprüfung oder beim Wiederherstellungsversuch ab 12% als fehlerhaft und beschädigt. (Ausnahme ist PQDI unter DOS bei Windows NT, 98 oder ME und möglichst auf Pentium I- Systemen).
Und das nicht etwa nur bei Sicherungs-Dateien, die unter Windows erstellt wurden, sondern auch solche, die erstellt wurden, nachdem von der Life-CD gestartet wurde!!!
(Also nichts mit Schutzprogrammen, Firewall oder Ähnlichen als Ursache, wie die FAQ-Foren immer vorgeben!)

Und die Installation aller Software auf meinem PC unter XP erfordert "zu Fuß" im Schadenfalle mehr als 32 Stunden reine Installations- und Ordnungsarbeit! Das will ich möglichst im Schadenfalle vermeiden.

Ich hätte ja gerne von der super laufenden Installation rechtzeitig eine brauchbare Sicherung gefertigt!
Ich kann mir aber nicht immer die neueste Software kaufen!
"PowerQuest7" war schon teuer genug!

Also bleibt mir nur, das System sauber zu halten und das mit wenig manuellem Aufwand.


Vieleicht hast Du da zu allem noch eine bessere Idee?


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Hans
Super Forum-Spezialist


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Beiträge: 1203
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 15.01.2006, 03:18    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verwende auf allen von mir betreuten Rechnern eine Sicherung mit DriveImage 8 von PQ. Das sind Systeme mit P2/3/4, AMD K5/6/7, Athlon64, also die ganze Palette, und auch mit den unterschiedlichen Betriebssystemen, W9x, W2k, WXP, WXP64, Linux. Ich habe mit diesen Sicherungen noch nie Probleme gehabt, selbst nach einem Festplattencrash ermöglichten sie mir eine schnelle Wiederherstellung des gesamten Systems mit sehr wenig Aufwand.
Gegen Viren und Würmer und Trojaner etc. habe ich eigentlich grundsätzlich etwas auf meinen Rechnern, weshalb ich da eine Antivirenprogramm benutze, dass diese gar nicht erst bis dahin kommen lässt.


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diophantus
Forum-Spezialist


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Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 19.01.2006, 20:12    Titel: alternative Systembereinigung Antworten mit Zitat

Grundsätzlich - wie auch aus dem Text erkennbar werden sollte - laufen solche Programme wie Ad-Aware und Virenscanner usw.

Aber Windows selbst hat doch - leider von Microsoft hausgemacht - etliche tausend Fehler im System und es haben sich ja scheinbar doch viele Insider daran gemacht, diese in den Griff zu bekommen und das, wo Microsoft nicht nachkommt - in Eigeninitiative reparabel zu machen.

Ich gehe davon aus, ich habe das Nebenanliegen in diesem Forum auch richtig verstanden, durch die Empfehlungen auf der Hauptseite Tools wie "Registry Mechanic" , "BootVis" zu verwenden.

Und es ist tatsächlich so, dass nach einer Neuinstallation ca. 380 Fehler gefunden werden. Die Optimierung der Registry bringt etwas mehr Geschwindigkeit ins System.

Die Nutzung solcher Software brachte bisher keine Nachteile.

Was mich stört sind Schutzprogramme, die das ganze System ausbremsen
und häufig die Maus hakeln lassen, wie ich das bei Symantec- oder McAfee-Produkten kennengelernt habe.

Nur wenn man einmal herausgefunden hat, auf welche Weise das System sauber und bei Leistung gehalten werden kann, dann sollte man doch alles das, was man sonst manuell macht automatisieren können.

Jeder weiss, wie zeitaufwendig und mühsam es ist, ein anspruchsvolles System auf dem PC zu installieren.

Der konzentrierte Aufwand ist unverhältnismäßig hoch gegen das, was man hinterher damit macht.

Spielerfreaks, die vom System keine ahnung haben und sich damit nicht auseinanderzusetzen gewillt sind können ein Lied davon singen.
Und wie viele PC-Spezialisten haben die Schnauze voll davon, vermährte PCs wieder in Ordnung zu bringen.

Und die Default-Einrichtung aus dem Herstellerimage - ist die denn wirklich so das Praktische, dass der Anwender sich wünscht?

Zumeist sicher nicht!
Wer will schon erschlagend lange Programmleisten haben? Und kaum der Freund selbst weiss noch, unter welchem Namen und welcher Rubrik er welches Programm findet!

Das ist nicht Sinn der Sache!

Aber wenn ein System einmal so eingerichtet ist, wie kann es da sein, dass ein Image-Programm bei installierten Virenscannern und Firewall einfach Images erzeugt, die angeblich i.O. sind, aber hinterher sich als unbrauchbar herausstellen!

Ich habe leider nicht das Geld dafür, ein neues Imageprogramm zu kaufen.

Die Themen unbeobachteter Installation haben mir auch noch keine Lösung für den Notfall gezeigt, um automatisch nach einem Crash ein beschädigtes System neu zu erstellen und fix und fertig, wie das Vorige mal war, ohne viele Stunden davor zu sitzen.


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